Wichtige Regeln der IPO Ausbildung 
A: In der Fährtenarbeit:
Wenn du überhaupt erscheinst, komme grundsätzlich zu spät. Der Ausbildungswart (AW) kann warten. Verabrede mit Vereinskameraden, wie Viele Fährten gehen möchten. Der AW steht gern früh auf, besonders für nur zwei Hundeführer. Meckere über das Fährtengelände, das Wetter, und dass der AW gerade jetzt, wo dein Hund so gut sucht, nicht bei dir ist, weil du nicht warten wolltest.
Am besten gehe nicht Fährten, dein Hund ist doch ein Naturtalent!
B: In der Unterordnung:
Stelle dich so dumm und neu wie möglich an, der AW erklärt gern jede Übung jedes mal von Neuem. Gebe dich mit halben Leistungen zufrieden. „Sitz“, ist „Sitz“, die Kleinigkeit für schräges oder zögerndes Sitzen kannst du dir leisten. Verlange stets eine Personengruppe, gehe selber aber niemals bei Kameraden mit hinein. Frage nach jeder Übung, was du tun sollst, der AW muss besser als du wissen, wie viel du in der Woche dazugelernt hast. Lerne bloß keinen Ablauf nach der Prüfungsordnung, wozu ist denn ein AW sonst da? Meckere, dass du immer Letzter bist, ständig wiederholen musst und du und dein Hund überhaupt zu kurz kommen. Vergiss auf alle Fälle den Ball oder das Bringsel um den Hund auflockern zu können, wer macht das denn mit dir?
Wozu eigentlich Unterordnung? Dein Hund ist doch ein Naturtalent!
C: Im Schutzdienst:
Sage stets, du hast es eilig und musst unbedingt als erster ran, die anderen können warten. Achte nicht auf die Unterordnung, der Helfer lässt sich gerne schütteln, und dein Hund kann sich austoben. Wenn dein Hund nicht „Aus“ lässt, schimpfe auf den AW, das hätte der ihm ja schon beibringen können. Will der AW beim „Aus“ helfen, meckere, es wäre doch dein Hund. Das Revieren und Verbellen lass sein, beißen reicht doch. Sonst müsstest du noch laufen und dein Hund kann das, er ist doch ein Naturtalent.
Sonst macht die C-Arbeit Spaß, da ackert der Helfer, der AW und der Hund, du brauchst dich an deinem Fetzer, dem Naturtalent, nur zu freuen.
powered by Beepworld